Workshops
Freitag 14:00 bis 14:45
Check In
Für einen reibungslosen Ablauf ist es wichtig, früh genug da zu sein. Bitte melde dich außerdem frühzeitig online an!
Freitag Nachmittag (15:00 – 18:00)
Konfliktmoderation in Gruppen [DE]
Festgefahrene Diskussionen, zähe Plena, persönliche Auseinandersetzungen und Streit, der immer wieder hochkocht oder die Gruppe lähmt: Wenn Menschen gemeinsam etwas verändern möchten, kommt es immer wieder zu Konflikten. Doch was können wir tun, wenn gemeinsame Entscheidungen nicht mehr möglich erscheinen, Menschen sich zurückziehen oder eine Gruppe in Lager zerfällt? In diesem Einführungsworkshop lernst du einen möglichen Ablauf einer Konfliktmoderation kennen und probierst einzelne Schritte in praktischen Übungen selbst aus. Du bekommst außerdem grundlegende Werkzeuge und weiterführende Materialien an die Hand, mit denen du dein Wissen nach dem Workshop eigenständig vertiefen kannst.
Von:
Katrin (sie/ihr)
GIFFUN-Grazer Initiative für Frieden und Neutralität: https://giffun.at/
Sprache:
Deutsch
Art:
eher interaktiv
Voraussetzungen:
keine
How to Bündnisse [DE]
How to Bündnisse Wie können Allianzen eine Praxis der Fürsorge und Verantwortung sein? Radikale gesellschaftliche Veränderungen lassen sich nicht allein erkämpfen. Bündnisse und Vernetzungen — ob transnational, lokal oder im eigenen Grätzl — sind seit jeher wesentliche Bausteine kollektiven Wandels. Doch starke Bündnisse entstehen nicht von selbst. Sie erfordern konkretes Handeln, aufmerksames Zuhören und Reflektieren sowie Räume für Großzügigkeit und Fürsorge.
Von:
Verein maiz – Autonomes Zentrum von und für Migrantinnen IG @vereinmaiz, www.maiz.at
Sprache:
Deutsch
Art:
eher interaktiv
Voraussetzungen:
Praktische Erfahrungen und Engagement im Sozial- und Kulturbereich sind von Vorteil, allerdings ist dies keine zwingende Voraussetzung.
Ecology of Social Movements [EN]
Soziale Bewegungen können als vielfältige, vernetzte und verletzliche Gefüge verstanden werden, wo diverse Gruppen, Akteure, Kräfteverhältnisse, Diskurse und Strategien zusammenwirken.
Wir werden uns damit beschäftigen, welche Akteure, Rollen, Analysen, Strategien, Innovationen und Dynamiken im Zeitverlauf relevant für eure Bewegung sind. Welche Aufgaben im Bewegungsökosystem fehlen oder bleiben unsichtbar? Wie können wir Vielfalt an Ansätzen und Politikverständnissen, Konflikte und Phasen der Mobilisierung und Rückzug als natürliche Teile von Wandel verstehen? Nicht nur die Bewegung(en) sind im Blick, sondern auch für eure Gruppen besprechen wir: was braucht ihr, um langfristig lebendig und widerstandsfähig zu bleiben?
Im Workshop werden verschieden Strategie- und Analysetools eingeführt und mit praktischen Beispielen aus eurer Praxis und Diskussionen ergänzt.
Von:
Sprache:
Englisch
Art:
eher interaktiv + Dokumentation
Voraussetzungen:
keine
The World in Chaos, we on the move [DE/EN]
Im Workshop geht es um eine Bestandsaufname und Analyse der aktuellen politischen Situation aus einer internationalistischen Perspektive. Wie verändert sich die Analyse, wenn wir Entwicklungen in verschiedenen Gegenden in Zusammenhang sehen? Was besagt die These vom 3. Weltkrieg? Uns interessiert auch besonders: welche Rollen spielen Jugendbewegungen heute und in der Geschichte? Wie können wir Frauenbefreiung, Ökologie und demokratischer Sozialismus zusammen denken und ernst nehmen?
Von:
Ronahî – Youth Building Bridges
Sprache:
Englisch oder Detusch
Art:
Input, Diskussion, eher interaktiv
Voraussetzungen:
keine
Freitag Abend findet um 19:00 die Eröffnung und eine erste Vernetzung statt. Danach gibt es eine Podiumsdiskussion. Das Thema wird in den kommenden Tagen veröffentlicht. Mehr dazu weiter unten im Rahmenprogramm.
Samstag Vormittag (10:00-13:00)
Theater der Unterdrückten als Mittel des Widerstands
[DE]
Lerne Theater der Unterdrückten (TdU) als Mittel des Aktivismus sozialer Bewegungen kennen! TdU ist eine weltweite soziale Bewegung gegen alle Formen von Unterdrückung mit dem Ziel der Humanisierung der Menschheit. In diesem Workshop bekommst du praktische Ideen, wie du Theater in deiner nächsten Aktion einsetzen kannst und welche Rolle Theater für einen „joyful militanten“ Aktivismus (bergman/Montgomery) spielt. Du reflektierst deine eigenen Glaubenssätze, wie du hoffst, selbstwirksam auf die Welt Einfluss zu nehmen und kannst dich mit anderen Teilnehmenden austauschen, wie es bei ihnen aussieht! Unser Workshopleiter Joschka hat seine Doktorarbeit zu dem Thema geschrieben und möchte jetzt mit anderen darüber ins Gespräch und ins aktive Tun gehen!
Von:
Joschka (he/him) von Theater der Unterdrückten Wien
Sprache:
Deutsch
Art:
eher interaktiv
Voraussetzungen:
Spielfreude, Fehlerfreundlichkeit, Sinnfragen
Einführung: Art of Hosting – Kunst des Gastgebens für gute Meeting-Kultur [DE]
Einführung in ‚Art of Hosting & Harvesting‘ (= Kunst des Gastgebens bedeutsamer Gespräche).
Der Art of Hosting-Ansatz wurde von Moderatorinnen und Moderatoren entwickelt, die beobachtet und darüber nachgedacht haben: Was trägt zu bedeutungsvollen Gesprächen bei? In diesem Workshop lernst du daher einige Prinzipien kennen und erprobst Methoden, die dabei helfen, bedeutungsvolle Meetings und Zusammenkünfte vorzubereiten und so zu gestalten, dass sich die Teilnehmenden eingeladen fühlen, sich einzubringen.
Von:
Stepha von Pioneers of Change / Sprechen & Zuhören Österreich
Sprache:
Deutsch
Art:
eher interaktiv
Voraussetzungen: keine
Vom medzinischen Modell zur Disability Justice – Ein Workshop für/über emanzipatorische Bewegungen [DE]
Teil 1:
Welche Bilder, Vorstellungen und gesellschaftlichen Normen prägen unseren Blick auf Behinderungen? Und wie können wir diese kritisch hinterfragen, um solidarische und gerechtere Formen des Zusammenlebens und politischen Handelns zu entwickeln?
In diesem Workshop setzen wir uns mit unterschiedlichen Perspektiven auf Behinderung auseinander. Ausgehend vom medizinischen Modell, das Behinderung vor allem als individuelles Merkmal oder Problem begreift, lernen wir das soziale Modell von Behinderung kennen. Dieses lenkt den Blick auf gesellschaftliche Barrieren, Ausschlüsse und Machtverhältnisse, die Menschen behindern. Gemeinsam hinterfragen wir vorherrschende Bilder von Behinderung und beschäftigen uns mit einer kritisch-emanzipatorischen Perspektive: Wer definiert Normalität? Wer wird gehört, wer ausgeschlossen und wessen Bedürfnisse werden berücksichtigt? Dabei geht es auch um Awareness: Wie begegnen wir Menschen mit unterschiedlichen Erfahrungen und Bedarfen? Wie können wir Räume gestalten, in denen verschiedene Perspektiven Platz haben, und welche Verantwortung tragen wir als Teil sozialer Bewegungen?
Damit eng verbunden ist die Disability History und die Geschichte der Behindertenbewegungen. Wir betrachten Kämpfe um Selbstbestimmung, Teilhabe und Rechte und fragen, welches Wissen und welche Erfahrungen daraus für heutige emanzipatorische Bewegungen entstehen. Abschließend nähern wir uns dem Konzept Disability Justice. Es erweitert bestehende Perspektiven um eine intersektionale Analyse von Macht und Unterdrückung und fragt, wie Behinderung mit Rassismus, Geschlecht, Klasse und weiteren gesellschaftlichen Ungleichheitsverhältnissen zusammenwirkt.
Der Workshop lädt dazu ein, eigene Vorstellungen zu reflektieren, Verbindungen zwischen verschiedenen Kämpfen herzustellen und gemeinsam darüber nachzudenken, wie eine solidarische Praxis aussehen kann, die unterschiedliche Bedürfnisse, Erfahrungen und Lebensrealitäten ernst nimmt.
Teil 2:
Wie wird Behinderung in Kampagnen, auf Social Media und in Texten dargestellt, und wer entscheidet darüber? Dieser Workshop knüpft an das soziale Modell von Behinderung an und überträgt es in die Praxis: Barrieren entstehen nicht nur in Gebäuden, sondern auch in Texten, Bildern und Gestaltung. Genau dort können wir sie abbauen. Anhand konkreter Beispiele untersuchen wir ableistische Muster in Bildsprache und Sprache, etwa Mitleidsinszenierungen, Heldengeschichten oder Behinderung als Metapher.
Wir fragen: Wer ist im Bild, wer spricht, wer gestaltet? Danach wird es praktisch. In Kleingruppen überarbeiten die Teilnehmenden ein Kampagnenbeispiel nach dem Mehr-Sinne-Prinzip und machen es barriereärmer und inklusiver. Die Teilnehmenden: – erkennen ableistische Muster in Text und Bild, – reflektieren Repräsentation im Sinne von Disability Justice: „Nothing about us without us“, – kennen Grundlagen barrierearmer Gestaltung wie Kontraste, Schriftwahl, Alt-Texte, Untertitel und verständliche Sprache, – können einschätzen, wann die Beteiligung von Selbstvertretungen notwendig ist.
Von:
Teil 1: Michaela www.michaela.at
Teil 2: Julia Kreuzer / jüliedesigns & Vereinsmitglied radius / www.jueliedesigns.com
Sprache:
Deutsch
Art:
Teil 1: eher Vortrag
Teil 2: eher interaktiv
Voraussetzungen:
keine
Teil 1 ist ein „Safe Space“: auch Fragen, die man sich sonst nicht traut, können gestellt werden.
Verschlüsselung & Datensparsamkeit für Aktivistis [EN]
In diesem Workshop werden wir gemeinsam Tools wie den Tor-Browser, VPNs und verschiedene Verschlüsselungssoftware ausprobieren und vergleichen. Außerdem wollen wir im Kontext von Aktivismus technische und nicht-technische Möglichkeiten besprechen, digitale Kommunikation und Daten vor unerwünschten Zugriff zu sichern. Im zweiten Teil geht es um Softwarealternativen abseits von Google, Meta & Co. Abhängig von den Bedürfnissen der Teilnehmenden erarbeiten und teilen wir Software-Lösungen für den Alltag. Dabei gibt es keinen Anspruch auf Perfektion oder die Erwartung, einen bestimmten Dienst komplett aufzugeben.
Von:
Metalab ist Wiens ältester und größter Hackerspace – ein offener Ort für Austausch, Wissen und gemeinsame Projekte rund um Technologie, Wissenschaft, Kunst und Gesellschaft.
Sprache:
Englisch
Art:
eher interaktiv
Voraussetzungen:
Bitte ein eigenes Notebook / einen Laptop mitbringen. Betriebssystem ist irrelevant (Windows, Mac, Linux)
Samstag Mittagspause (13:00-14:30)
Samstag Nachmittag (14:30 – 17:30)
Geografien des Handelns [DE]
Wir kennen es alle: Unsere Kämpfe und unser Aktivismus fühlen sich manchmal sinnlos an, Visionen zerschellen an der Realität, die Wände rücken immer näher. Wir sind nomadisch unterwegs, ständig gibt es mal freiwillige, mal erzwungene Brüche entlang von Lebenswegen. Und in Zeiten von aufkeimendem Faschismus, Kollaps und Klimakrise sind solche Erfahrungen schwerer auszuhalten denn je.
Trotzdem bergen sie einen transformativen Kern, denn Aktivismus kommt nicht ohne Krisen aus. Krisen lähmen, aber sie öffnen auch Raum für Reflexion und fürs Designen neuer Strategien. Solch einen Raum möchten wir öffnen, halten und miteinander erkunden! Wir laden euch zu einem zweiteiligen Workshop ein: Am Anfang stehen unsere eigenen Erfahrungen und Krisenerzählungen, rund um Autonome und Widerständigkeit als Haltung und als Praxis. Wir machen Biografiearbeit: Wo und wie war ich Teil gemeinschaftlicher transformativer Zusammenhänge? Was war stärkend was war schwierig? Wann habe ich Aktivismus als befähigend, wann als lähmend erlebt? Ziel ist es herauszuarbeiten, wo, wie und mit wem wir Veränderungen anstoßen können und wollen. Welche Organisations- und Handlungsformen liegen uns? Welche „Sprachen“ sprechen wir und wo fühlen wir uns zugehörig? Wo können und wollen wir etwas bewegen?
Im zweiten Schritt gestalten wir Community Mappings: Wir mappen die Ressourcen, unerwarteten Allianzen, Netzwerke in unseren Zusammenhängen, im Grätzl, auf der Arbeit. Wie können wir solche Orte bauen und schützen? Welche größeren Strategien braucht es? Und was könnte übermorgen, nach den Tipping Points bereits beginnen? Wir freuen uns auf euch, auf euer Wissen, eure Erfahrungen und Ideen!
Von:
Johannes Siegmund & Franziska Müller
Sprache: Deutsch
Art:
eher interaktiv
Voraussetzungen: keine
Parlamentsparteien: kooperieren oder bekämpfen? [DE]
Politische Parteien gehören zu den schlimmsten menschlichen Organisationsformen – das hören wir häufig sowohl aus der Politischen Theorie als auch von (ehemaligen) Parteimitgliedern. Aber Parteien sind es auch, die oft den entscheidenden Unterschied machen, wenn Macht im liberal-demokratischen Staat neu verteilt wird. Auch für die radikale Linke ist es nicht völlig egal, ob die Hofburg von einem Grünen oder einem Rechtsextremen besetzt wird, oder das Rathaus von einer Kommunistin oder einem Nationalkonservativen. Die öffentliche Aufmerksamkeit für (auch radikale) politische Fragen ist zu Wahlkampfzeiten oft am höchsten und ob danach ein Klimaschutzgesetz oder eine Vergesellschaftung beschlossen wird, hängt am Ende mehr von parlamentarischen Mehrheiten ab, als vom Druck der Straße.
Bei all den richtigen Vorbehalten gegen Parteien im oder am Weg ins Parlament sollen im Workshop daher Fragen wie diese ausgelotet werden: Können wir solche Parteien nicht doch auch bewusster für „uns“ nutzen? Können wir innerhalb von Parteien Verbündete mit radikalem Anspruch finden – und würde uns das überhaupt etwas bringen (z.B. mehr Aufmerksamkeit für unsere Themen, mehr Schutz vor Gegner*innen und Behörden, mehr Zugang zu Ressourcen)? Können wir solche parteipolitischen Verbündeten dabei unterstützen, ihren Anspruch innerhalb des Systems nicht nach und nach zu verlieren – oder ist das von vornherein zwecklos? Und sollten wir zu bestimmten Momenten sogar selbst mehr in Parteien aktiv werden, wie das z.B. wir/jetzt/hier angeregt hat?
Das alles und mehr soll im Workshop maximal kritisch und ergebnisoffen, aber trotz allem schon mit Fokus auf die prinzipielle Möglichkeit einer Zusammenarbeit zwischen (post-)autonomem Aktivismus und politischen Parteien diskutiert werden.
Von:
Jakob (er/ihm)
radius / radius.or.at / https://www.instagram.com/radius_org/
Sprache:
Deutsch
Art:
eher interaktiv
Voraussetzungen:
Lust daran, die Möglichkeit von Kooperation „trotz allem“ auszuloten (die prinzipielle Unvereinbarkeit von Parteiorganisation und emanzipatorischer Politik ist eh klar und werden wir einander im Workshop nicht noch einmal in aller Ausführlichkeit bestätigen)
Care Streik 2027: Feministisch streiken – aber wie? [DE]
Die feministischen Streikkollektive kündigen gemeinsam mit den Gewerkschaften auf 2027 einen großen, überregionalen Care-Streik an. Der geplante Streik ist eine feministische Antwort auf die sich zuspitzende Care-Krise – und zugleich Ausdruck einer strategischen Neuausrichtung der Bewegung. An diesem Workshop geben wir, Aktivist:innen des Feministischen Streikkollektivs Zürich, Einblicke in die Überlegungen und wollen Grundlegendes klären: Was verstehen wir eigentlich unter „Care-Arbeit“ und unter „Streik“? Wie geht feministisch streiken? Wie kann eine breite, zugängliche und langfristige Bewegung aufgebaut werden?
Von:
Aiyana (sie)
Feministisches Streikkollektiv Zürich IG/Tik Tok: @feministischerstreik_zh
Sprache:
Deutsch
Art:
eher interaktiv
Voraussetzungen:
FLINTA* only
‚Die (FLINTA*s), die kommen, werden die Richtigen sein)
No Language Left Behind. Dolmetschen, Übersetzen, Mehrsprachiges Arbeiten [DE / EN]
Hilfe, nicht alle Leute auf meinem Treffen sprechen die gleiche Sprache! Wie sorge ich dafür, dass alle im gemeinsamen Gespräch gehört werden?
Außerdem: Wo krieg ich Dolmetschtechnik für meine Veranstaltung her? Und wie funktioniert sie?
Was muss ich tun, damit die Dolmetschgruppe nach dem Event wieder mit uns zusammenarbeiten will?
Wo ist der perfekte Ort, um ein Workshopkonzept über mehrsprachiges Arbeiten zu schreiben?
Und… Könnte ich eigentlich auch selbst dolmetschen?
Du findest, das klingt spannend? Juhu, wir auch! Wir haben einige Antworten und wir sind sicher, dass wir gemeinsam noch viele andere finden. Außerdem haben wir praktische Übungen, Spiele (keine Angst, niemensch muss was machen, was die Person nicht machen will) und Technik zum Angreifen und Ausprobieren.
Wir freuen uns auf dich
Die Rederei, dein Wiener Dolmetschkollektiv
Von:
Rederei; Ronnie (sier, siers, ihrm, siehn auf D, they/them auf E), Frido (sie/ihr, she/her), Lisa (sie/ihr)
Sprache:
Englisch
Art:
eher interaktiv
Voraussetzungen:
keine
Das Rahmenprogramm für Samstag Abend wird in den kommenden Tagen veröffentlicht. Mehr dazu weiter unten unter Rahmenprogramm.
Sonntag Vormittag (11:00- 13:30)
Am Sonntag von 9:00 bis 11:00 gibt’s einen Soli- Brunch. In diesem Jahr mit dem Kulturverein Klub Ensemble. Mehr dazu weiter unten unter Rahmenprogramm.
Kollektiven Raum 4 Alle organisieren! [EN]
Raum ist eine wichtige Grundlage für Organisierung. Anhand von 4lthangrund als Praxisbeispiel sprechen wir im Workshop über die Herausforderungen und die Notwendigkeit kollektiver, verräumlichter Organisierung. Wer arbeitet hier für wen? Was sind die Herausforderungen? Wie sieht solidarische Raumverwaltung aus? Wie kann ein Raum in Nachbarschaft, Stadt und Gesellschaft wirken? Gemeinsames Ziel: Probleme und Strategien in veräumlichter Organisierung vermitteln. Teilnehmenden einblick in die Arbeit geben. Gemeinsam Perspektiven auf sie Notwenigkeit und Grenzen von veräumlichter Organisierung entwickeln
Von:
4lthangrund www.4lthangrund.jetzt
_willi (they/them)
Sprache: Englisch
Art:
eher interaktiv
Voraussetzungen:
keine
Practices of Regeneration [EN]
Wie können wir angesichts der ökologischen und gesellschaftlichen Krisen präsent bleiben, ohne uns selbst zu verlieren oder auszubrennen? Gerade im politischen Handeln geraten wir leicht in einen Zustand, in dem wir nur noch reagieren, funktionieren und weitermachen.
Dieser Workshop ist eine Einladung, für einen Moment auszusteigen.
Mit körperorientierten Übungen, Atem, Bewegung, Ruhe und verschiedenen Formen von Wahrnehmung wenden wir uns unserem Nervensystem und unseren Ressourcen zu. Wir spüren Grenzen, Verletzlichkeit, Lebendigkeit – und erkunden, was entsteht, wenn wir nicht sofort etwas verändern müssen. Der Workshop verbindet körperorientierte und kontemplative Praktiken mit Impulsen aus Psychologie, Trauer- und Sterbebegleitung und der Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Transformationsprozessen. Die Übungen sind erfahrungsorientiert und können in den eigenen Alltag mitgenommen werden.
Regeneration verstehe ich dabei nicht als Rückzug vom Aktivismus oder als Selbstoptimierung, sondern als eine Praxis, die uns hilft, mit dem Lebendigen, mit Verlust und Wandel und miteinander in Beziehung zu bleiben.
Ein Raum zum Wahrnehmen, Loslassen und Auftanken.
Von:
Rafaela Walter Bachmann
Psychologische Beraterin mit Spezialisierung auf Bindungs- und Entwicklungstrauma · BA Europäische Ethnologie · MA Global Studies · regenerative Körperarbeit · buddhistische Trauer- und Sterbebegleiterin · NUAD Practitioner · https://www.rafaela-bachmann.at/
Sprache:
Englisch
Art:
eher interaktiv
Voraussetzungen:
Keine Vorkenntnisse, keine Voraussetzung, aber empfehlenswert: gemütliche Kleidung und Decke als Unterlage
Kleingruppenaktionen – Von der Idee bis zur Nachbereitung [DE]
Gemeinsam und interaktiv erarbeiten wir uns die notwendigen Schritte im Gruppenprozess einer Kleingruppenaktion, von der Idee bis zur Nachbereitung. Eure Erfahrungen fließen dabei genauso ein, wie meine. Wir widmen uns bewusst nicht nur einer bestimmten Aktionsform – aber für Anekdoten & Tipps zu bestimmten Aktionsformen oder Herausforderungen bin ich auch immer zu haben. Wenn es im Workshop auszuarten droht, dann gerne auch danach oder per Chat 🙂
Von:
Sprache:
Deutsch
Art:
eher interaktiv
Voraussetzungen:
keine
Rassismuskritik und Critical Whiteness [DE]
Was bedeutet es eigentlich, in unserer von Rassismus geprägten Gesellschaft weiß zu sein? Was bedeutet „Weißsein“ als gesellschaftliche Norm und welche Privilegien sind damit verbunden? Diesen Fragen wollen wir uns in diesem Workshop widmen und dabei einen Raum eröffnen, wo wir in Dialog treten, Unangenehmes gemeinsam aushalten und reflektieren. Wir wollen Impulse geben, wie es möglich ist, Verantwortung zu übernehmen, ohne in Abwehr zu gehen und auf diesem Wege unsere rassismuskritische Haltung im gesellschaftlichen Miteinander zu stärken.
Von:
Deborah
Sprache:
Deutsch
Art:
eher interaktiv
Voraussetzungen:
offen an sich für alle, jedoch Hinweis für BPoC, dass der Kurs vornehmlich an weiße Menschen gerichtet ist und dementsprechend kein safer space ist
Danach um 13:45: gemeinsamer Abschluss, Restlessen & gemeinsames Aufräumen.
Rahmenprogramm
Neben den Workshops gibt es ein anregendes Programm mit Austausch, Diskussionen, Sport, Bücherbörse, Infomaterial, Musik und Vernetzungsmöglichkeit. Die Infos dazu werden laufend ergänzt.
Die gemeinsame Eröffnung findet am Freitag um 19:00 (nach den Nachmittags-Workshops) statt. Der gemeinsame Abschluss mit einer Rückschau und unseren wichtigsten Lessons Learned findet am Sonntag um 13:45 statt – kommt vorbei!
Eröffnung & Vernetzung [DE & EN] (Freitag 19:00, pünktlich)
Nach der ersten Workshoprunde und dem Abendessen wollen wir alle gemeinsam gut in ein spannendes, produktives und spaßiges Wochenende starten! Bei der Eröffnung werden alle Teilnehmer:innen herzlich willkommen geheißen und es gibt ein paar wichtige Infos von uns zum organisatorischen Ablauf des Wochenendes.
Danach hast Du beim Speedfriending die Möglichkeit, schnell und unkompliziert einige der tollen Menschen kennenzulernen, mit denen du die kommenden Tage an einem Ort verbringen wirst! Don’t miss it!
Falls du die erste Workshopsrunde (15:00 – 18:00) verpasst, komm gerne zum Essen und Eröffnung dazu!
Podium: to be announced [DE & EN] (Freitag Abend)
Wann: Freitag, 20. November 2026, 19:30-21:30
Wo: Im Rahmen von „Tipping Points“
Mit: Podiumsdiskussion mit tba
Wir freuen uns über Abendgästis – auch wer nicht an Workshops teilnimmt, kann mit lauschen, diskutieren, austauschen!
Soli-Brunch (Sonntag Vormittag)
Wann: Sonntag, 22 November 2026, 9:00- 11:00
Wo: Im Rahmen von „Tipping Points“; 4lthangrund 1200 | Romanogasse 28
Von: Kulturverein Klub Ensemble – Wir kreieren und basteln, am liebsten gemeinsam und schaffen Raum für Austausch und Integration in der Nachbarschaft in Ottakring 1160.
Abschluss & Ernte [DE & EN] (Sonntag 14:00-14:30)
Das ganze Wochenende über waren wir alle in unterschiedlichen Workshops, teilweise in 4 verschiedenen gleichzeitig – und alle sind interessant. Wenn mensch sich nur teilen könnte… Doch zum Glück sind wir ja viele. In dieser Session tragen wir die Eindrücke aus den verschiedenen Workshops zusammen und machen sie einander zugänglich – es lebe die kollektive Intelligenz!
Danach wollen wir gemeinsam einen guten Abschluss finden, uns schon einmal verabschieden und einen Raum für Feedback bieten, bevor es noch ein Restlessen gibt.
Lieblingsworkshop gefunden?
Eine frühzeitige Anmeldung hilft uns sehr bei der Planung (Essen, Schlafplätze, Kinderbetreuung, etc.). Außerdem werden Workshops nach und nach geschlossen, wenn die Maximalzahl an Anmeldungen erreicht ist. Daher sichere dir am besten gleich deinen Platz:
Unterstütze uns!
Egal ob du im Oktober vorbei kommen wirst oder nicht – Tipping Points lebt von vielen Spenden vieler Einzelpersonen. Wenn du unsere Veranstaltungen gut und wichtig findest, unterstütze und doch mit einem Betrag in beliebiger Höhe. Zum Beispiel können wir mit 50,– Euro einer Person die Teilnahme ermöglichen, die es sich sonst nicht leisten könnte. Da sind alle Infos.


