Tipping Points

Skills und Methoden für Soziale Bewegungen || TP light: 26. & 27. 2. 2022 in Wien

TP #6 – Workshopprogramm

Anmeldung Tipping Points #6
Es ist soweit: eine Anmeldung zu Tipping Points vom 12.-14. November in Linz ist ab sofort möglich: Hier gehts zum Anmeldeformular

In Ausnahmefällen kann es zu kurzfristigen Änderungen oder Absagen kommen. Schaut bitte immer wieder auf diese Seite und in eure Mailbox (falls ihr schon angemeldet seid), um keine Updates zu verpassen!
Manche Workshops haben ein Teilnehmer*innen-Limit und könnten bei großem Andrang geschlossen werden. Bitte meldet euch möglichst frühzeitig an, um einen Fixplatz zu bekommen!

Falls ihr bemerkt, dass ihr doch nicht teilnehmen könnt oder eure Workshopauswahl ändern wollt, schreibt uns bitte ein Mail!

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Freitag Nachmittag | Samstag Vormittag | Samstag Nachmittag | Sonntag Vormittag

Freitag Nachmittag (15:00 – 18:00)


Moderation für selbstorganisierte Gruppen!

In diesem Einführungsworkshop werden wir Fragen, was Aufgabe der Moderation ist und was gute Moderation in unseren Kontexten ausmacht. Wir werden dabei ein paar Handwerkszeuge, Tipps und Fallstricke kennenlernen und Reaktionen in schwierigen Situationen praktisch erproben. Außerdem werden wir die eigene Haltung und Ressourcen in Bezug auf Moderation in den Blick nehmen. Deine Unsicherheiten sind dabei ganz herzlich eingeladen! Ein machtkritischer und beteiligungsorientierter Zugang zu Moderation ist mir wichtig.

Ziele:

  • Die Moderationsrolle und (eigene) Erwartungen daran klarer bekommen.
  • Handwerkszeug, Tipps und Fallstricke kennenlernen.
  • Eigene Haltung entwickeln und Ressourcen für Moderation entdecken.
  • Umgangsformen für schwierige Situationen finden

von: Sven-David Pfau

Voraussetzungen: für Menschen mit wenig oder keiner Moderationserfahrung, die sich gerne in dieser Rolle ausprobieren wollen. Neugierde reicht.

Partizipationsniveau: eher partizipativ


Mit strategischer Kommunikation die Welt retten

Wie können wir mehr Menschen für Klimaschutz gewinnen? Gemeinsam wollen wir in dem Workshop analysieren, wie wir Grundlagen der Klimakommunikation für die Mobilisierung im Kampf für die Klimawende anwenden können.

Nach dem Workshop können die Teilnehmenden ihre Öffentlichkeitsarbeit so gestalten, dass sie ein größeres Publikum erreichen. Sie können kritisch hinterfragen, welche Werte und Emotionen sie in ihre Kommunikation einbauen und welche Inhalte sich für die Kommunikation der Klimakrise eignen. Ihnen ist bewusst, dass Kommunikation immer zielgruppenspezifisch sein muss.

ACHTUNG: verschoben auf Samstag Nachmittag!

von: Klimakommunikation

Voraussetzungen: Keine, außer den Wunsch, dass beim Klimaschutz mehr weiter geht

Partizipationsniveau: eher partizipativ

Kombinationstipp: Strategy Basics (SA NM) oder Instagram (SA VM)


Wundermittel Allianzen

Allianzen machen uns stärker, interessanter, schlauer und vielseitiger. Ein wahres Wundermittel. Aber warum bilden wir dann so selten welche? Warum bleiben wir so oft unter uns? Jedenfalls brauchen die Unterschiede – die unsere Schlagkraft erhöhen, uns mächtiger und gefährlich machen – ganz schön viel Aufmerksamkeit. Nach einem kurzen Input tauschen wir uns in diesem Workshop über unsere Erfahrungen aus; was Allianzen können und was nicht, welche Tips und Tricks zum Gelingen beitragen und wo unsere ethischen Grenzen liegen.

Ziele:

  • Klarheit über die Erfolgsfaktoren, Voraussetzungen und Limitationen von Allianzen
  • Tipps für die eigene Praxis

von: Philipp Sonderegger

Voraussetzungen: Lust, eigene Erfahrungen mit anderen zu reflektieren und zu teilen

Partizipationsniveau: eher partizipativ

Kombinationstipp: Kollektive Resilienz (SA NM), Strategische Kommunikation (So)

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Freitag Abend (ab 19:30 Uhr)

Podiumsdiskussion „Brücken statt Straßen bauen. Was erfolgreiche Bündnisarbeit braucht – am Beispiel Lobau-Autobahn“

Mehr Infos findet ihr unter Rahmenprogramm im Menü und zusätzlich hier.

Für alle Aktionsmotivierten und Lobauinteressierten: wir sind auch ein Teil der Infoabend-Reihe von System Change!

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Samstag Vormittag (09:30 – 13:00 Uhr)


Transformative Gerechtigkeit und kollektive Verantwortungsübernahme

Wie können wir mit Gewalt (z.B. sexualisierter Gewalt oder Rassismus) in unseren Gemeinschaften umgehen, fernab von Straflogik und Justizapparat? Wie können wir kollektiv Verantwortung übernehmen, anstatt diese abzugeben? Was bedeutet Gerechtigkeit für uns und für die Welt, in der wir leben wollen? Und wie lassen wir von Gewalt Betroffene damit nicht allein? Der Workshop ist eine Einführung in Konzepte transformativer Gerechtigkeit und kollektiver Verantwortungsübernahme bei Gewalt.

Ziele:

  • Kennenlernen der Konzepte Transformative Gerechtigkeit und Kollektive Verantwortungsübernahme.
  • Gewalt als Teil von Herrschafts- und Unterdrückungsmechanismen verstehen.
  • Bewusstseinsbildung für Gewalt als Teil politischer Communities und kollektive Verantwortung für deren Prävention, Aufarbeitung und Transformation.
  • Neue Anregungen für eigene Verantwortungsübernahme-, Unterstützungs- und Aufarbeitungspraxis.

von: Kollektiv Radix

Voraussetzungen:

  • keine inhaltlichen Vorkenntnisse notwendig.
  • Wir sprechen über herausfordernde Themen und versuchen diesen WS so sicher wie uns möglich zu gestalten.
  • Es wird bei interaktiven Teilen verschiedene Teilnahmeoptionen geben, für stimmige Partizipations- und Tiefe-Levels.
  • Von Gewalt und Unterdrückung betroffene Menschen sind herzlich willkommen.
  • Wir eröffnen keinen Aufarbeitungsspace für vergangene oder laufende Gewalterfahrungen- und Prozesse.
  • Bitte schau, ob das Thema in der Form heute für dich dran ist und melde dich bei Fragen dazu gerne bei uns: info@kollektiv-radix.at

Partizipationsniveau: eher Vortrag


Wie schaffe ich Verbindung?

Soziale Bewegungen sind komplex und multidimensional. Ihre Strukturen sind gezeichnet von Diskussionen, Konflikt- und Spaltungslinien. Gleichzeitig eint der Wunsch nach grundlegender ökonomischer, sozialer, kultureller und ökologischer Veränderung, doch je höher der Anspruch an Veränderung, desto hitziger auch die Diskussionen in denen häufig neue unüberwindbar scheinende Spaltungslinien entstehen. Wie schaffen wir es uns nicht spalten zu lassen und stattdessen Verständnis und feste und zuverlässige Beziehungen zueinander aufzubauen, die uns gegenseitig stärken und im Kampf gegen Unterdrückung und Missstände schützen? Spielerisch wollen wir mit Methoden aus dem „Theater der Unterdrückten“ unsere Körper auf eine Reise durch Spaltungstendenzen innerhalb der Linken schicken, Spaltungslinien erkennen und lernen diese stückchenweise aufzubrechen.

Teilnehmer:inenn gehen mit Verständnis für [verkörperte] Spaltungstendenzen und wie sich diese auf ihre alltägliche politische Praxis auswirken aus diesem Workshop.

von: Theater der Unterdrückten Wien

Voraussetzung: Lust mit Theater zu experimentieren

Partizipationsniveau: sehr partizipativ

Kombinationstipp: Wundermittel Allianzen (FR) / activ.is.mus (SA NM)


Bündnisarbeit How to

Oft ist die Versuchung groß, mit ganz gleichgesinnten Menschen und Gruppen zusammenzuarbeiten: es gibt keine großen Werte-Diskussionen, Ziel und Taktiken einer Kampagne sind oft klar und außerdem ists beim Bier (oder Saft) danach einfach immer fein zu plaudern. Doch wer aus der eigenen Bubble raus will, mehr Menschen erreicht und die eigene Wirkkraft verstärken will, ist auf Zusammenarbeit mit anderen angewiesen. In diesem Workshop gibts zuerst einen Input zur gesellschaftspolitischen Bedeutung von Bündnisarbeit. Danach schauen wir uns verschiedene Arten von Bündnissen an, bevor wir ausarbeiten, worauf für eine gute Bündnisarbeit zu achten ist. Die Erfahrungen der Referent:innen und der Teilnehmer:innen können wertvolle Learnings für einander bringen.

Lernziele:

  • theoretisches Verständnis über Bedeutung von Bündnissen
  • praktische Tipps und Tricks für die eigene Bündnisarbeit.

Von: Humus und David

Voraussetzungen: keine, Erfahrung in Bündnissen von Vorteil

Partizipationsniveau:
interaktiv

Kombinationstipp: Wundermittel Allianzen oder Strategische Kommunikation (SO)


Instagram (Schwerpunkt Video) für Aktivist:innen

In diesem Workshop sprechen wir darüber wie wir Instagram für uns als Aktivist*innen und für politische Kampagnen nutzen können. Dabei legen wir einen Schwerpunkt auf die Videoproduktion – die wir auch gleich gemeinsam ausprobieren werden. Du brauchst keine Vorkenntnisse, nur Interesse und Neugier für die Thematik. Der Workshop findet in deutscher Sprache statt. Bitte nimm für diesen Workshop dein Smartphone mit (wenn du eines hast), achte darauf dass du ein wenig Speicherplatz zur Verfügung und einen geladenen Akku hast.

von: Jacky

Voraussetzung: keine, nur Smartphone mit vollem Akku

Partizipationsniveau: partizipativ

Kombinationstipp: Strategische Kommunikation (SO)

How to Kleingruppenaktion

Welche Kleingruppenaktionen (von Sprühkreideaktion bis Baggerblockade) sind möglich? Wie kann so eine Aktion ablaufen und welche Aufgaben gibt es zu verteilen? Der Workshop soll die Fähigkeiten vermitteln, die notwendig sind, um eigene Aktionen zu planen und durchzuführen. Wir werden uns dabei auch mit Nachhaltigem Aktivismus und emotionalen support beschäftigen.

Der Workshop soll die Fähigkeiten vermitteln, die notwendig sind, um eigene Aktionen zu planen und durchzuführen, sowie einen Nachhaltigen Umgang mit Klan­des­ti­ni­tät und Repression behandeln

Von: Zucker im Tank

Voraussetzung: keine

Partizipationsniveau: partizipativ

Kombinationstipp: Rechtinfos (SO)

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Samstag Nachmittag (15:00 -18:00 Uhr)


Kollektive Resilienz: Widerstandskraft und Konfliktfähigkeit in Gruppen

Auch die beste individuelle Resilienz-Praxis kommt nicht weit, wenn die Gruppe ganz anders tickt und im schlimmsten Fall dagegen arbeitet: Was können wir als Gruppe tun, um als Individuen und als Kollektiv langfristig sinnvoll arbeiten zu können? Dieser Workshop aus der Modul-Reihe Nachhaltig Aktiv zeigt Aspekte erprobter Resilienz-Praxis in Gruppen auf und bietet Raum für Austausch über Best Practices sowie Reflektion über konkrete Schritte, die im eigenen Kontext umgesetzt werden können. Im zweiten Teil des Workshops wird auf einen wichtigen Bereich der kollektiven Resilienz näher eingegangen: den Umgang mit Konflikten. Konflikte gehören zum Alltag und bekommen gerade in sehr aktiven Gruppen oft zu wenig Raum. Wir beleuchten typische Konfliktdynamiken generell wie auch häufige Konfliktquellen im Kontext selbstorganisierter Polit-Gruppen. Wie können wir Konflikte nicht nur oberflächlich lösen, sondern zu einer konstruktiven Konfliktkultur kommen?

  • Bewusstsein für die Bedeutung der kollektiven Ebene in der Beschäftigung mit Konzepten von nachhaltigem Aktivismus
  • Ansatzpunkte fürs Schaffen und Gestalten von Resilien
  • Praxen im eigenen Gruppenkontext
  • Basiswissen über Konflikte, Abgrenzung zu schädlichem Verhalten, Gewalt etc.
  • Verständnis für häufige Konfliktquellen in Polit-Gruppen

von: nachhaltig-aktiv

Voraussetzung:

  • Der Workshop richtet sich eher an Menschen, die schon etwas Erfahrung in Polit-Gruppen mitbringen.
  • Grundlegendes Wissen zu anderen Aspekten des nachhaltigen Aktivismus (Strategie & Reflexion, individuelle Selbstfürsorge) ist hilfreich aber nicht zwingend vorausgesetzt

Partizipationsniveau: eher partizipativ

Kombinationstipp: Wundermittel Allianzen (FR) oder Community Organizing (SO)


Activ.is.mus – eigenes handeln in der Klimagerechtigkeitsbewegung hinterfragen lernen

Der Klimawandel ist als komplexe Frage der sozialen Gerechtigkeit und nicht nur als Umweltproblem zu verstehen. In diesem Workshop sollen bestehende Machtverhältnisse der Bewegung unter die Lupe genommen werden. Im Austausch wird der Versuch gewagt Antworten auf die Frage zu finden, wie eine Klimagerechtigkeitsbewegung aussehen muss, damit vor allem von Diskriminierung betroffene Gruppen in ihrem Kampf unterstützt werden. Im Laufe des dreistündigen Workshops sollen Möglichkeiten des antirassistisches Handelns aufgezeigt werden, sowie Fragen rund um kritisches Weißsein in der Klimagerechtigkeitsbewegung, wie können bestehende Ressourcen auch BIPoC-Gruppen zu gute kommen, beantwortet werden. Zeitgleich wird auch der Raum für BIPoC zum Empowerment und Austausch in einem geschützten Rahmen geöffnet werden. Ziel des Workshops ist es Klimagerechtigkeit als komplexe Frage der sozialen Ungleichheit zu verstehen.

Am Ende des Workshops sollen Teilnehmende…

  • Impulse bekommen haben ihr Weißsein innerhalb der Bewegung kritisch zu Hinterfragen
  • BIPoC in einen nachhaltigen Austausch und gemeinsames Empowerment gekommen sein
  • Klimagerechtigkeit als komplexe Frage der sozialen Ungleichheit verstehen
  • Ihre Sprache und Begrifflichkeit diskriminierungskritisches erweitert haben

von: Wespe und Rio

Voraussetzung: keine

Partizipationsniveau: eher partizipativ

Kombinationstipp: Wundermittel Alianzen (FR), Transformative Gerechtigkeit (SA VM)


Kreativ und intelligent zum Ziel: Strategy Basics

Hast du dich auch schonmal gefragt, warum deine Gruppe immer wieder dieselben Aktionen wiederholt? Hast du manchmal das Gefühl ihr steckt fest und bringt politisch nichts weiter? Bei diesem Workshop gebe ich einen Überblick darüber wie soziale Bewegungen in der Vergangenheit ihre Aktionen strategisch angelegt haben und diskutieren Prinzipien um wirksam(er) zu werden.

Außerdem werden wir uns mit dem Konzept der emergenten Strategien von Adrienne Maree Brown beschäftigen.

Lernziele:

  • Mehr Wissen über Strategie
  • Bewusstsein darüber, warum es wichtig ist, nicht immer das gleiche zu machen, sondern Aktionen taktisch klug anzulegen
  • einen größeren Wirklichkeitsbezug
  • Verständnis von emergenten Strategien
  • Fähigkeiten, unsere Kampagnen flexibel an geänderte Umstände anzupassen

von: Iris

Voraussetzungen: Engagement in einer polit-Gruppe bei der man das gleich einbringen kann ist erwünscht

Partizipationsniveau: eher partizipativ

Kombinationstipp: Strategische Kommunikation (SO)

Aktionstraining Ziviler Ungehorsam

Basistrainings von Skills 4 Action vermitteln Konzepte und Taktiken des Zivilen Ungehorsams. Sie sind Lern- und Reflexionsräume zum gegenseitigen Austausch, zur Auseinandersetzung und zum praktischen Ausprobieren verschiedener Aktionsformen und Methoden die bei (erfolgreichen) emazipatorischen Bewegungen angewandt wurden, wie der Bürger:innenrechtsbewegung in den USA, globalisierungskritischen Protesten in den 90er Jahren oder Aktionen gegen Baunkohleverstromung in Deutschland. Was brauchen wir, um ungehorsam und mutig für eine gerechtere und zukunftsfähige Welt einzustehen?

  • Verständnis von Geschichte und Konzepte von Zivilem Ungehorsam
  • Übungen zu verschiedenen Taktiken
  • Reflexion gemeinsamer Erfahrungen und eigener Grenzen
  • Verständnis von kollektiven Reaktionsmöglichkeiten bei unübersichtlichen Situationen

Von: Skills4Action

Voraussetzungen:

  • Interesse an ZU
  • Bereitschaft zu praktischen Übungen

Partizipationsniveau: sehr partizipativ

Kombinationstipp: Rechtinfos (SO) + Podium am FR

Mit strategischer Kommunikation die Welt retten

Wie können wir mehr Menschen für Klimaschutz gewinnen? Gemeinsam wollen wir in dem Workshop analysieren, wie wir Grundlagen der Klimakommunikation für die Mobilisierung im Kampf für die Klimawende anwenden können.

Nach dem Workshop können die Teilnehmenden ihre Öffentlichkeitsarbeit so gestalten, dass sie ein größeres Publikum erreichen. Sie können kritisch hinterfragen, welche Werte und Emotionen sie in ihre Kommunikation einbauen und welche Inhalte sich für die Kommunikation der Klimakrise eignen. Ihnen ist bewusst, dass Kommunikation immer zielgruppenspezifisch sein muss.

von: Klimakommunikation

Voraussetzungen: Keine, außer den Wunsch, dass beim Klimaschutz mehr weiter geht

Partizipationsniveau: eher partizipativ

Kombinationstipp: Instagram (SA VM)

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Samstag Abend (ab 20:00 Uhr)

Infoevent zu den Aktionstagen #lobaubleibt, Vernetzungs- & Austauschsessions. Danach Tipping Points Party (da wir Location wechseln, bitte wieder 2,5-G Nachweise mitbringen)

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Sonntag Vormittag (09:30 -12:30 Uhr)


Geschl(echt)? Ein Raum für Unsicherheiten und Reflexion.

Weiß ich, dass ich queer/weiblich/männlich/etc. bin? Woher weiß ich das? Woran mache ich das überhaupt fest?

Gemeinsam wollen wir uns mit Fragen wie „Was bedeutet Geschlechts(-identität) für mich?“, „Was ist eigentlich Geschlecht?“ beschäftigen. Von der eigenen Biographie ausgehend möchten wir versuchen Momente und Situationen in der Vergangenheit und im Jetzt zu erkennen, in denen Geschlecht eingeübt und gespielt wurde bzw. wird. Dabei möchten wir gemeinsam darüber nachdenken, wie natürlich Geschlecht ist und wo Handlungsspielräume für Veränderungen zu finden sind. In diesem Workshop möchten wir einen offenen Raum für Unsicherheiten, Gefühle, Gedanken und Reflexion in Bezug auf Geschlechtsidentität schaffen, für die oft kein Platz ist.

von: Zweite Aufklärung

Voraussetzungen:

  • Offenheit für Reflexion
  • Beantwortung der Fragen, die vorab geschickt werden

Partizipationsniveau: eher partizipativ

Kombinationstipp: Wie schaffe ich Verbindung (SA VM) oder Kollektive Resilienz (SA NM)


Aktionsfotografie: Einführung und rechtliche Fallstricke

Dieser Workshop besteht aus zwei Teilen: Im ersten Teil werden wir gemeinsam erarbeiten, was beim Fotografieren einer politischen Aktion wichtig ist. Dieser Teil ist offen und interaktiv gestaltet, mit Inputs vom Referenten. Themen werden beispielsweise Sicherheit & Repression, Kommunikation, Verwertung und gute Fotografie sein. Im zweiten Teil werden wir gemeinsam entscheiden welchem Thema wir uns widmen wollen & Zeit für Fragen haben: Fotografie Basics, Reportage (als besondere (oder fortgeschrittene?) Form der Aktionsfotografie) oder konzeptuelle Gestaltung von Fotoprojekten – gibt es so etwas wie Fotos für die Aktion?

Ziele:

  • Know how, um bei der nächsten Aktion bessere Fotos zu machen und zu verwerten
  • Klarheit über Absprachen, Zusammenarbeit mit Aktivistis, Pressearbeit, etc.

von: Lukas Beck, @_lukasdbeck

Voraussetzungen:

  • keine
  • hilfreich: Interesse an Abläufen und Zusammenarbeit zwischen Aktion, Presse, Foto, …

Partizipationsniveau:
partizipativ

Introduction to Community Organizing

Organizing helps people to turn the resources they have into the power they need to make the change they want.

In its rich history it was used by numerous movements fighting for social change. Among them are: Civil rights movement(USA), Solidarity(Poland) and Otpor(Serbia).

You will get answers to the following questions. What is community organizing? Which are the key terms one should know? What are the basic components/practices of it? How is practice of leadership understood in CO? Why is it crucial to know how to tell your own story? Why Organizers focus on creating lasting relationships?

We hope to sparkle your interest in Community Organizing, a practice that can help bring about a lasting change! This workshop will be conducted in english.

von: Civil Action Network

Voraussetzungen:

  • Der Workshop findet auf Englisch statt
  • helpful: Political engagement, campaigning etc. experience, but not neccessary

Partizipationsniveau: eher partizipativ

Kombinationstipp: Wundermittel Allianzen (FR) oder Kritisches Kartieren (SA NM)

Rechtshilfe für Aktionen

  • Grundlegende Rechtsprinzipien
  • Aktionen vorbereiten
  • Verhalten während der Aktion
  • Verhalten nach der Aktion
  • Rechtliche Konsequenzen und Verteidugung Fragestunde
  • Überblick Rechtslage zu Aktivismus und ZU
  • Aufmerksamkeit für rechtliche Risiken
  • Die eigenen Rechte Kennen und juristische Selbstverteidigung
  • Kontakt zu Rechtshilfe-Strukturen

von: System Change, not Climate Change

Voraussetzungen: keine

Partizipationsniveau: eher Vortrag

Kombinationstipp: Kleingruppenaktionen (SA NM)

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Abschluss – Sonntag Mittag (13:00 – 14:00 Uhr)

Um 12:30 ist das Programm noch nicht zu Ende. Nach einer kurzen Pause treffen wir uns zum gemeinsamen Abschluss und zur Ernte. Dabei gibt’s nochmal Snacks, auch als Stärkung für die Weiter/Rückreise und ganz viel Dankbarkeit für alle, die auch beim Aufräumen kurz anpacken können. 🙂

Du findest das sinnvoll, aber hast wenig Zeit?
Wir wollen Tipping Points auch in Zukunft weiterführen und müssen laufende Kosten decken. Überlege dir bitte, ob du uns mit einer Spende unterstützen kannst! So sind auch solidarische Teilnahmen möglich. Wie viel wohin? – hier!

Noch immer nicht genug davon? Wenn du mit deiner Polit-Gruppe gemeinsam an an organisatorischen oder strategischen Baustellen arbeiten willst, empfehlen wir das Format „let’s grow!“ von Humus.

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